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Blick in den Tunnel

Für das neue Intensivrotte-Verfahren auf der Deponie Mechernich wurden Massen- und Wasserbilanzen sowie der elektrische Energiebedarf analysiert

Seit dem Jahr 1995 betreibt der Kreis Euskirchen eine Kompostierungsanlage auf der Deponie Mechernich. Im Jahr 2001 wurde die Kompostierungsanlage in Teilen rückbeziehungsweise umgebaut. Zugleich installierte der Betreiber eine neue Verfahrenstechnik für die Intensivrotte von getrennt gesammelten Grün- und Bioabfällen. Mit den Umbaumaßnahmen strebte der Kreis an, die Betriebsbereitschaft und -sicherheit der Anlage zu verbessern, die Geruchsemission und die Dauer der Intensivrotte zu verkürzen und einen abwasserfreien Kompostierungsbetrieb zu gewährleisten. Nach der Inbetriebnahme der Intensivrottetunnel und insbesondere im Probebetrieb wurde die neu installierte Verfahrenstechnik umfangreich geprüft. Das Hauptaugenmerk galt vor allem dem Rottefortschritt während der Intensivrotte. Zu diesem Zweck wurde der Abbau der organischen Substanz bestimmt und der chargen- und anlagenbezogene Wasserhaushalt detailliert bilanziert. Darüber hinaus wurde betriebsbegleitend der elektrische Energieverbrauch einzelner Anlagenkomponenten ermittelt.

Autor(en):Cand.-Ing. Mirko Wilms, Dr.-Ing. Andreas Maile, Dr.-Ing. Annette Ochs, Prof. Dr.-Ing. Renatus Widmann
Schlagworte:Kompostierung, MBA, Europäische Union
Seite:5
Preis:€ 4,00
 
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