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Ressourcenschonung im Hochbau

Sensitivitätsstudien zur Bautätigkeit bis 2050 spiegeln Einsparpotenziale durch höhere Recyclatanteile wider

Trotz der Bedeutung, die dem Recycling in der Abfallwirtschaft zukommt, werden im Hochbau Rezyklate bislang viel zu wenig eingesetzt. Neben einem ausreichend verfügbarem Ausgangsmaterial sowie einem durch Normen abgesicherten Anwendungsrahmen kann der Einsatz von Recycling-Baustoffen durch die Politik gesteuert werden. Grundlage hierfür waren Erkenntnisse über die Potenziale, die sich bei kreislaufwirtschaftlich vorteilhaften Rahmenbedingungen für den Einsatz von Recyclingbaustoffen erschliesen lassen würden. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IOR) hat gemeinsam mit der INTECUS GmbH, Dresden, mittels sogenannter Sensitivitatsstudien untersucht, welche Massenbaustoffe (Beton, Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Gips, Holz, Mineralwolle und Hartschaumdammstoffe, Glas und Kunststoffe) im deutschen Gebäudebestand vorkommen und welche Massenströme durch Abriss, Neubau und Sanierung künftig anfallen werden. Das Forschungsvorhaben, das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR/BMUB) im Rahmen der Initiative Zukunft Bau gefördert wurde, sollte aufzeigen, welche Potenziale bestehen, um ein hoherwertiges Recycling bei Bauschutt und Baustellenabfallen zu fördern.

Autor(en):Prof. Clemens Deilmann, Dipl.-Ing. Karin Gruhler, Dipl.-Ing. Norbert Krauß, Dr.-Ing. Jan Reichenbach
Schlagworte:Schonung natürl. Ressourcen
Seite:7
Preis:€ 3,50
 
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