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Ausgabe 03 /2011

  Bund & Länder

Stellungnahme der Kommission zum Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes
Die Europäische Kommission hat in ihrer Mitteilung vom 29. Juni 2011 (SG(2011) D/51545) eine Stellungnahme zu dem Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG-E) abgegeben, den die Bundesregierung aufgrund der Richtlinie 98/34/EG im März 2011 notifiziert hatte. Die Kommission nimmt unter anderem Stellung zur Vereinbarkeit der Regelungen des Entwurfs zum Abfallbegriff, zur Abfallhierarchie und zu den gewerblichen Sammlungen mit der Abfallrahmenrichtlinie (RL 2008/98/EG) und weiteren europarechtlichen Vorgaben.

  Deponie

Urban Mining und Ressourcenknappheit
Alt-Deponien rücken als mögliche Rohstoffquellen in den Blickpunkt von Ingenieuren und Planern

Auf Dauer angelegt
In einer zeitgemäßen Abfallwirtschaft besitzt die Abfalldeponie als Schadstoffsenke und Zwischenlager auch in Zukunft eine wichtige Funktion

  Forum

ASK-MAGAZIN Interview mit Herrn Professor Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
„Nach meiner Aufassung leiden wir oft an einer staatlichen Überbestimmung, die oft genug nicht wiederspruchsfrei ist …“

  Recycling

Ver- und Entsorgung Recycling und Abfallverbrennung stellen keine Gegensätze dar
Im Hinblick auf Rohstoffe und Energie nimmt die Abfallwirtschaft heute eine Mittler-position zwischen Entsorgung und Versorgung ein. Die Weichen für diese Entwicklung wurden mit dem ersten Abfallgesetz von 1986 gestellt. Zwei Erfordernisse muss die Abfallwirtschaft erfüllen: Abfälle müssen sicher – auch unter hygienischen, umwelt- und klimaschonenden Aspekten – behandelt werden. Und gleichzeitig gilt es, das Ressourcenpotential zu nutzen, das in den Abfällen enthalten ist. Das Recycling besitzt hohe Priorität, jedoch müssen ökologische und ökonomische Grenzen beachtet werden. Insbesondere muss sichergestellt werden, dass Schadstoffe durch das Recycling nicht in den Sekundärrohstoffen und damit in den Produkten angereichert werden.

Unter freiem Himmel
Die Bestandsaufnahme der Sammlung und Zerlegung von metallhaltigem Elektro(nik)-Schrott in Ghana zeigt die Notwendigkeit für eine Verbesserung der ökologischen und sozioökonomischen Bedingungen auf

Ressourcenquelle mit Perspektive
Elektro(nik)-Altgeräte müssen in Zukunft einen wesentlich höheren Beitrag zur Rohstoffversorgung leisten

Blick in die Zukunft
Volkswagen zeigt am Beispiel von Lithium neue Wege für die strategische Ressourcenplanung aus Abfallströmen auf

Bauliches Recycling im Studiengang Umweltingenieurwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus
Das Thema Recycling hat im Bausektor einen hohen Stellenwert erlangt, denn Bauabfälle stellen mit 50 bis 60 Prozent – gemessen am jährlichen Gesamtabfallaufkommen – in Deutschland wie auch in Europa die weitaus größte Abfallfraktion dar. Zugleich verbraucht das Bauwesen ein Vielfaches der Bauabfallmenge an natürlichen mineralischen Rohstoffen. Dementsprechend sind die im Baubestand verbauten Baustoffe etwa im Wohngebäudebereich bis auf circa 11 Milliarden Tonnen (Stand 2008) angewachsen.

  Verbrennung

Abfallverbrennung in Europa
Für eine nachhaltige Abfall- und Energiewirtschaft ist die Abfallverbrennung ein zentrales Element

Richtig einschätzen
Die Bedeutung des Immissionsschutzes für die Akzeptanz von Abfallbehandlungsanlagen darf weder unter- noch überbewertet werden